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Kinder brauchen Strafen! Oder?

Ich lade dich zu meinem kostenlosen Onlinetraining ein: Einführung in die Gewaltfreie Kommunikation

Fehlannahmen: 

Wenn Kinder selbst entscheiden könnten, was sie essen, würden sie nur ungesund essen! 
Das ist die laissez-faire Grundhaltung. In der GFK (Gewaltfreie Kommunikation) geht es vielmehr darum, mit dem Kind in Verbindung zu sein. Es geht NICHT darum, Macht über das Kind auszuüben, sondern das Kind abzuholen, wo es steht, sein Bedürfnis zu verstehen und dann auf eine Art darauf zu reagieren, die dem Wohle BEIDER Parteien dient.
Mehr dazu im Webinar!

Wenn Kinder Extrawürste bekommen, dann wird man zum Sklaven des Kindes!
Diese Grundannahme wird vermutlich von Angst und Misstrauen gespeist. Es geht wie gesagt um den Vorbildcharakter. Wenn ich das vorlebe, werde ich es auch ernten. Ich liebe es, eine vertrauensvolle Verbindung zu meinen Kindern zu Hause und im pädagogischen Kontext zu pflegen. Das bedeutet kein hartes Regelwerk, sondern ein situatives Abstimmen, welches Bedürfnis hinter dem Anliegen des Kindes steht und was ich gerade für eine Strategie anbieten kann und möchte, um zu dessen Erfüllung beizutragen. Was man tun kann, wenn es gerade nicht möglich erscheint, auch dazu mehr im Webinar.

Kennst Du noch mehr Fehlannahmen? Schreibe sie in die Kommentare 🙂 

Tassilo
 

  • Karima sagt:

    Vielen Dank für die tollen Infos was konsequenz sein betrifft. Erst gerade hatte ich das Problem mit dem Treppen steigen… Ich habe durch Ihren Beitrag bemerkt, dass ich weites gehend in der Mitte liege mit meinem erzieherischen Verhalten gegen meinem Kind über bin. Allerdings habe ich gedacht es sei eine Schwäsche, da ich ich versucht habe es meinem Kind und mir selbt leicht zu machen. Desweiteren hatte ich auch vorhin eine Situation mit dem dritten Schokokeks wo ich mich leider durchgesetz habe und mein Kind dabei schrecklich weinte, was mich wiederum frustrierte, da sowohl ich als auch mein Kind mit der Entscheidung nicht glücklich waren. Umso dankbarer bin ich jetzt, da ich ich hier auf Ihren schriflichen Vortrag gestoßen bin. Ich bin mir mittlerweile sicher, dass Ihr Weg der Kindererziehung der richtig ist, da es mich in meinem natürlichen Verhalten meinem Kind gegenüber bestätigt. Nochmals vielen herzlichen Dank dafür.LG: Karima.

  • Dina sagt:

    Guten Morgen, lieber Tassilo.

    Worüber ich immer schmunzeln muss ist die Aussage meiner Mutter: “ Euer Sohn darf ja machen was er will. Ihr fragt ihn immer nach seiner Meinung, anstatt selbst zu entscheiden. Beispiel: welche Jacke willst du heute anziehen..Sie sieht es als sinnlose „Diskussion“ und findet,dadurch tanzt das Kind einem auf der Nase 😉

  • Monika Fitzner sagt:

    Wenn man Babies immer direkt hochnimmt, wenn sie unzufrieden sind, verwöhnt man sie.

    Babies müssen alleine schlafen, Familienbett verwöhnt sie.

    Ferbern ist ok und nicht brutal.

  • Martina Luger sagt:

    Unsere Kinder sind 43, 42 und 35. wir haben nicht gestraft, Ihnen aber auch nicht vorgegaukelt, ihre Freunde zu sein. ALLE bekannten haben uns gewarnt, dass sie uns „auf den Kopf machen werden“. Ich war sicher, dass sie genau so sein werden, wie wir Ihnen begegnen. Sie sind wunderbar, sie gehen mit anderen wunderbar um. Ich freue mich über sie, freue mich, ihre Mutter zu sein, habe kein Bedürfnis, mich in ihr Leben einzumischen, weil sie ihr Leben im Griff haben.
    Die Kinder halten uns für strenge Eltern, aber für gute.

  • Petra sagt:

    Hi! Du sprichst mir mit der Essengeschichte aus der Seele. Mein Problem ist, dass ich das auch so sehe wie Du, aber bei uns noch viele Institutionen, wo Kinder tagsüber betreut werden, mit Kindern diesen Essensmachtkämpfe durchführen. Wie kann ich dort Bewusstsein schaffen? Ich höre dort dann Dinge wie, dass schmeisst dann die Gruppe um? Bringt Unruhe. Dann wollen alle nicht mehr essen u.s.w.! Ich freue mich schon auf Deine Antwort. LG Petra

  • Heidrun sagt:

    Das Kind weigert sich aus Bosheit. Erlebnisse haben mir gezeigt, daß es das „böse“ und das „brave“ Kind immer noch gibt – auch in den Köpfen jüngerer Eltern! Ich hatte wirklich gedacht, dieses primitive Gegensatzpaar wäre längstens ausgestorben.
    Gerade die kleinen Künstler im Triggern sind die aufgewecktesten, feinfühligsten, liebenswertesten Kinder.
    Mein großes Anliegen ist es, daß Ihr dieses Thema im webinar auch aufgreift. Ich finde, daß alle Eltern wissen sollten, daß diese Schätze das niemals aus Bosheit tun, sondern aus purer, kindlicher, unschuldiger Neugier heraus, so mit der Frage „was ist denn mit denen los?“ Ich spüre da was, was nicht stimmen kann.
    Wenn es möglich ist – lieben Dank im voraus.

  • Ulla sagt:

    Lieber Tassilo!

    Vielen lieben Dank für deinen Blog zum Thema Essen, den ich persönlich besonders wichtig finde. Was hier im Namen von „es ist ja nur gut gemeint“ angerichtet wird, lässt sich kaum beschreiben.

    ich bin Tagesmutter und betreue täglich fünf Kinder, die bei mir essen. Darüber hinaus habe ich noch eine eigene Tochter.

    Und ich stimme vollkommen zu: ich kann nicht sicherstellen, dass meine Kinder später Gemüse essen werden. Ich kann aber todsicher sicherstellen dass sie es nie tun werden.

    Besorgten Eltern empfehle ich gerne das Buch von Carlos Rodriguez: my child won’t eat. Das entspannt schon mal.
    Ansonsten bitte ich die Eltern, immer einmal folgende Situationen nachzuspüren: ich bin bei meiner besten Freundin zum Abendessen eingeladen. Meine Freundin hat Pilzragout gemacht, obwohl sie weiß, dass ich keine Pilze mag. Sie setzt sie mir vor die Nase mit den Worten: „die sind aber gut für dich. Und wenn du die nicht auf isst, gibt es auch keinen Nachtisch.“ Wie oft glauben Erwachsener, dass sie andere Erwachsene so behandeln können und die immer noch Freunde bleiben?

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