Die schlimmste Sucht von Kindern

Bitte schreibe ein kurzes Feedback. Was hat Dich inspiriert, was hat Dich irritiert oder abgestoßen? Welche Fragen hast Du? 

Tassilo
 

  • Danny sagt:

    Guten morgen Tassilo
    Deine worte heute morgen haben mich motiviert und inspiriert. ..Dennoch ist es so schwer für mich nicht zu bewerten…gefühlt tue ich das ständig.

  • Yvonne sagt:

    Danke für den Beitrag. Ich bin 41 und hab 2 jährige Zwillingsjungs und eine 5 jährige Tochter, mit der ich es oft so gemacht hab wie oben beschrieben, mut dem ständigen Gefühl, nicht richtig auf sie einzugehen, es irgendwie falsch zu machen. Nicht mehr loben ist echt schwer :-).

    • Tassilo sagt:

      Bin ganz bei dir… 😉 Den eigenen Mustern nicht nachzugeben ist eine tägliche Herausforderung…

  • Sabine Moritz sagt:

    Hallo,sehr gut! Trifft es auf den Punkt!lg Sabine

  • Jenny sagt:

    Hallo Tassilo,
    Vielen Dank für die klaren Worte! Ich werde mich bemühen. Du erklärst so wunderbar einfach. Ich bin motiviert und bewegt. Ein bisschen hab ich das Gefühl, ich bin süchtig nach Anerkennung. Ich muss da jetzt erst mal nachdenken.
    Dankeschöns!
    Liebe Grüße
    Jenny

  • Kerstin sagt:

    Danke Tassilo für das Video! Obwohl bereits vorher schon theoretisch durchdrungen, hilft mir deine Ausführung ernorm weiter was es im Alltag heißt, das Kind nich zu bewerten.
    Ich beobachte bei meiner 4 jährigen Tochter, dass sie, obwohl sie von uns Eltern nicht gelobt wird, bei anderen Erwachsenen (Kita-Betreuer, Eltern anderer Kinder, Großeltern) Anerkennung sucht. „Schau mal was ich schon kann…!“ Die springen natürlich sehr darauf an und loben was das Zeug hält.
    Wie würdest du damit umgehen? Bisher habe ich höchstens kommentiert à la „ich sehe du bist wahnsinnig stolz darauf XY zu können.“
    Würdest du näherstehende Erwachsene bitten nicht mehr zu loben?
    Danke und viele Grüße
    Kerstin

    • Tassilo sagt:

      Ja, ich würde sie empathisch abholen: Freut ihr euch, wenn ihr seht, was sie schon kann? Darf ich euch sagen, was ich mir wünsche?
      Dann kommt meistens ein Ja.
      Anschließend kannst du ausführen, was du dir warum wünscht und ob sie da mitgehen können. Ich mache immer deutlich, dass ich da kein Dogma draus mache, es gelingt mir auch nicht immer und es ist nicht schlimm, wenn mal ein „Super gemacht“ rausrutscht. Es hilft dem Kind jedoch besser, wenn es nicht von Annerkennung abhängig ist.
      Probiere es aus und gib dann Feedback – ich freue mich darauf.
      lg
      Tassilo

  • Alexander sagt:

    Guter Impuls. Zusätzlicher Gedanke: Wenn ich immer nur für das Lobe, was das Kind gut macht (z.B. „Du bist aber gut in Mathe“), dann denkt es bald, dass es andere Dinge nicht gut kann (z.B. Latein) und strengt sich dann auch nicht an.

    Daher finde ich ein guter Zwischenschritt ist, das Kind zu loben, wenn es sich erkennbar Mühe gemacht hat. Dann lobe ich für die Mühe (die nicht alltäglich ist) und nicht für das was dem Kind ohnehin Spaß macht (wie. z.b. malen)

  • Lieber Tassilo,
    danke für deine klaren Worte, ich mache das so oft, dass ich bewerte (komme da auch her) und fühle mich selbst abhängig.
    Da gibst mir eine wertvolle Anregung und ich freue mich schon, aufs weiter darüber Nachdenken und auf meine Umstellung.

    ja, hilfe! genau so ist es, wie du sagst! Du triffst es sehr genau.
    Vielen Dank, dir! Ich bin glücklich und betroffen.
    viele Grüße, Andrea

    • Tassilo sagt:

      Danke dir Andrea für deine Worte… das Gewahrsein der eigenen Muster ist einfach spannend. Deine Offenheit berührt mich…

  • Lieber Tassilo,
    danke für dein Video – gerade habe ich es angeschaut. Es klingt so erfrischend ehrlich. Ich schreibe dir, weil mir die Unterscheidung zwischen Anerkennung und Lob so wichtig ist. Anerkennung ist für mich ein menschliches Grundbedürfnis – also auch eines von Kindern. Etwas, das wir brauchen. Wenn ich meinem Kind echte Anerkennung und Wertschätzung gebe, sage ich damit etwas über mich aus und darüber, was das Kind zu meinem aktuellen Wohlbefinden beigetragen hat. Damit, meine ich, müssen wir nicht sparsam sein. Was wirklich gefährlich ist, weil es in der Tat süchtig machen kann, ist Lob und sind Schmeicheleien. Seien sie unbewusst ausgesprochen oder um etwas bestimmtes zu erreichen.
    Ich schreibe dir das nicht weil ich finde, du solltest von Lob und nicht von Anerkennung sprechen, sondern weil ich mir vorstellen kann, dass es für uns Eltern leichter ist, wenn wir diese zwei Dinge unterscheiden können um uns dann zu entscheiden, was wir unserem Kind jetzt geben wollen, Lob oder Anerkennung? Und ich schreibe es auch, weil ich natürlich neugierug bin zu hören, was du zu meinen Gedanken meinst. Vielleicht hast du ja Zeit um zu antworten…?
    Und nochmal: meine ganz aufrichtige Anerkennung zu deinem Beitrag,weil er mich sehr inspiriert hat.
    Allerliebste Grüße aus Karlsruhe,
    Verena.

    • Tassilo sagt:

      Liebe Verena, was für eine Freude von dir zu lesen.
      Ich stimme mit dir grundsätzlich überein und unterscheide auch zwischen Lob und Anerkennung/Wertschätzung. Aber selbst bei der GFK Anerkennung kann man zuviel bekommen.
      Auch hier gilt es, falls man da etwas übertreibt… einfach mal die Klappe zu halten und sich einfach still zu freuen. Auch Freude und Liebe kann zuviel werden.
      Da wünsche ich mir ein Feingefühl und kein Dogma: Anerkennung im GFK-Stil ist immer gut.

      Ich denke wir sind da auf einer Linie.
      Seit ich vorübergehend im Waldkindergarten arbeite schätz ich das absolut wertungsfreie Freispiel, da sind nur Kinder, die unterstützt werden, falls sie Konflikte haben, die sie selbst nicht lösen können.

      Sei feste umarmt – und schaue mal bei uns vorbei, falls du an Augsburg vorbei fährst.
      Yours Tassilo

  • Irene Dürr sagt:

    Hallo Tassilo
    Ich bin vierfache Oma
    habe gerade den Beitrag angehört , der ist sehr gut,
    bisher dachte ich , dass man die Kinder loben muss wenn sie was von sich aus gemacht haben , nun bin ich eines Anderen belehrt worden.
    Das ist gut ! Unser ältester Enkel wird demnächst 5 Jahre, das zweite ist ein Mädchen , sie ist zwei Jahre und die Kleinsten sind zwei und vier Monate alt.
    Dein Beitrag ist einleuchtend wenn man darüber nachdenkt, sehr gut !

  • Kathrin Hug sagt:

    Tassilo, Sie sprechen mir aus dem Herzen. Die Botschaft im Video kann ich nur empfehlen!!
    Besten Dank!

  • Nicole sagt:

    Toll und augenöffnend. Ich denke wir haben schon zu viel gelobt. Unser Sohn hat angst etwas falsch zu machen. Ein schlechtes Bild zu malen etc.
    Ich hoffe ich kann noch etwas ändern. Danke für die Sicht.
    LG

  • Anna sagt:

    Hallo Herr Peters,

    ich habe eine Frage dazu: was sagt man dann bei Noten in der Schule. Einerseits kann man ja sagen wie in deinem Beispiel, dass man erstmal nur sagt „Aha das ist also deine Geschichtsarbeit“. Würde das schon ausreichen? Denn die Note selbst sollte man dann ja nicht ansprechen oder? Oder irgendetwas das Kind Fragen? So würde man ja es auch schaffen, dass das Kind nicht mehr auf Leistungen in der Schule baut um Anerkennung zu finden. Ich kenne das von meiner Mutter, die das so macht ich fand es immer falsch wusste aber nie, wie ich ihr das erklären konnte, dass sie das auch zugibt und ändert. Das wäre toll vor allem für meine kleineren Geschwister. Ich lerne nur noch für mich selbst, und gebe mir die Anerkennung selbst, ich möchte aber auch, dass meine Geschwister vielleicht gar nicht mit dem Problem zu tun haben. Das wäre toll. Hättest du da einen Tipp?

    Grüße
    Anna

    • Tassilo sagt:

      Hallo Anna,
      na klar – danke für die Frage:
      Ich sage: Wie geht es dir mit der Note? Bist du zufrieden?
      Ja? – Dann freue ich mich mit dir.
      Nein? – Warum nicht… (kontaktgespräch)

      Hilfreiche Fragen: Wie viel hast du dafür gelernt? Hast du dich reingehängt? Ist die Bewertung fair? Dann Einfühlung geben, wenn das Kind frustriert ist. Was könnte das Kind das nächste mal anders machen?

      ACHTUNG: Nicht dem Kind den Sinn vorgeben: Du lernst doch für dich, nicht für den Lehrer. Besser fragen: Wofür ist denn das Fach/der Stoff sinnvoll?

      Merke: Es lohnt sich beiläufig mal zu fragen: „Wofür sind Noten eigentlich gut?“ – dann das Gespräch darauf zu lenken, dass es dazu dient den eigenen Wissenstand zu überprüfen. Noten sind nur für sich selbst, sie dienen der Orientierung und Klarheit. Außerdem dienen sie dem Lehrer als Orientierung. Hat er seine Schüler so begleitet, dass es alle verstanden haben, haben alle gute Noten. Wenn viele schlechte Noten haben, ist es eine Warnung für den Lehrer – er hat dann seine Aufgabe auch mit ungenügend zu bewerten.

      Erst mal so viel.
      LG
      Tassilo

  • jana sagt:

    Lieber Tassilo,
    vielen, vielen Dank, dass du so bist wie du bist und so viele sehr hilfreiche Ratschläge und Tipps für uns alle hast. Kleine Menschen zu begleiten ist eine wundervolle und herausfordernde Arbeit, mit der man jeden Tag wächst und so viel neues dazu lernt. Vor allem Arbeit an sich selbst.
    Dank an dich 🙂
    Herzlichst

  • Kat sagt:

    Lieber Tassilo, vielen Dank für die tollen Videos. Ich weiß aus eigener Erfahrung wie schwierig es ist aus der Bewertungsspirale herauszukommen und kann gar nicht genug beipflichten dass wir als Eltern auch einfach mal die Klappe halten müssen 😉
    Es macht dann umso mehr Freude wenn man merkt wie die Kinder sich selbst immer mehr entdecken und nicht sich einfach der Wahrnehmung der Eltern anpassen – wir wollen ja selbstsichere, starke Menschen in die Welt schicken 💪🏼
    Weiter so! Liebe Grüße, Kat

  • Anne sagt:

    Danke für die Erinnerung! Für mich sehr herausfordernd ist Deine Aussage, dem Kind auch für das Zeigen seiner für mich unangenehmen Gefühle Wertschätzung zu geben. Vielleicht ist das für mich so schwierig, weil ich solche Gefühle bei mir selbst nicht zulassen will? Da liegt vermutlich noch ein weiter Weg vor mir…
    Daher: Danke, Tassilo, für Deine Video-Botschaften!

  • Monika Mittermaier sagt:

    Hallo Tassilo,
    von der Komponente „Aufmerksamkeitssucht“ habe ich es noch gar nicht gesehen. Das fühlt sich gut an, was Du sagst. Ein wichtiger Aspekt finde ich ist aber, die Kinder in ihren besonderen einzigartigen Fähigkeiten lobend zu unterstützen und sie damit zu fördern. Meine drei Kinder sind erwachsen und hatten dadurch den Mut, leichter ihren Weg zu gehen……so kommt es mir vor…..
    Gruß von Monika

  • Friedrich sagt:

    Hey Tassilo!

    ein wichtiger Baustein in der Erziehung. Schön, dass du ihn so offen dargelegt hast.
    Wenn Kinder in dieser Selbstliebe aufwachsen, könnte daraus eine wunderbare Gesellschaft entstehen.

    herzlichen Gruss
    Friedrich

  • Nadine sagt:

    Danke für das Video!! Ich versuche die ganze Zeit das Selbstbewusstsein meines 6 Jährigen aufzubauen und lobe ihn wo ich nur kann, aber es hilft nichts. Er ist nur glücklich, wenn er der Beste, Schnellste etc. ist oder bei Spielen gewinnt und meint, sonst mögen ihn die anderen nicht. Erklärungen meinerseits, dass er trotzdem gemocht wird, helfen auch nicht.
    Vielleicht ist dein Ansatz die Lösung, ich werde es ausprobieren.
    Er malt zb nicht sehr gut und ich bin froh, wenn ich da auch nicht mehr Begeisterung heucheln muss (er merkt das inzwischen sowieso, wenn’s nicht ganz ehrlich ist), sondern deine vorgeschlagenen Gegenfragen und Antworten geben kann. Ich bin schon sehr gespannt.
    Viele Grüße

  • Daniela sagt:

    Hallo Tassilo, ich danke dir für das Video, ich bin motiviert an dieser Sache zu arbeiten, theoretisch habe ich das schon gelesen was Lob betrifft, aber Wertschätzung für negative Gefühle zu äussern das war neu für mich. Bei mir ist das Problem, meine Tochter 7 Jahre kommt zu mir und fragt: stimmt’s ich hab ein schönes Bild gemalt Mama? Findest du es auch schön?
    Und es kann sein dass sie mich das mehrmals fragt. So abhängig scheint sie schon zu sein. Ich weiss garnicht wie ich dann antworten soll. Ich hab mal gesagt: findest du es denn schön?

    Einmal hat sie was gemalt, was sie selbst als nicht gelungen empfunden hat und war ao traurig dass sie in Tränen ausgebrochen ist….

    Schwierig für mich damit umzugehen…

    LG Daniela

    • Tassilo sagt:

      Hallo Daniela,
      vielen Dank für Deine Resonanz 😉
      Was mache ich, wenn ein Kind in Tränen ausgebrochen ist? Trösten? Wie trösten?
      Meistens versuchen wir das unangenehme Gefühl des Kindes „weg zu machen!“ mit Ablenkung oder Bagatellisierung: „Ist doch gar nicht so schlimm!“, oder durch Erklärungen, warum das Kind das momentane Gefühl nicht haben braucht: Schau, es gibt keinen Grund traurig zu sein, du hättest einfach nicht deine Schwester Hauen dürfen, dann hättest du ein Eis bekommen.“ (Versteckte Strafe) Oder: „Du brauchst jetzt nicht weinen dass du kein Eis bekommst, denn du hattest heute schon ein Eis!“
      Kinder haben Gefühle und wollen damit SEIN DÜRFEN! Wenn mir nichts besseres einfällt, als das Gefühl des Kindes weg zu machen, dann ist es am besten ich halte die Klappe und mache gar nichts oder übe mich in Liebe und Geduld und halte das Kind schweigend im Arm, falls es das möchte…
      Am sinnvollsten erscheint es mir, das Kind in seinem Gefühl konstruktiv zu begleiten… wie das geht, ist eine lange Geschichte. Denn dazu ist es hilfreich zu verstehen, wie Gefühle entstehen, was Bedürfnisse sind und wie man Einfühlung gibt… die verschiedenen Arten von Einfühlung und konkrete kreative Strategien um Kinder dort abzuholen, wo sie stehen…
      Grüße von Herzen
      Tassilo

  • Diana sagt:

    Hallo Tassilo, Es freut mich sehr, zu sehen wie du und viele junge Menschen sich um eine neue Haltung im Umgang gegenüber Kindern stark machen, eigene Muster erkennen und neue Wege gehen.
    Bedingungslose Liebe, aktives zuhören und in wirkliche Beziehung gehen- wirklliches Interesse am anderen haben und zeigen …
    Begleiten ohne zu manipulieren um eigene Interessen zu verwirklichen,
    Und auch ich glaube, dass Anerkennungssucht weit verbreitet ist und dazu führt, dass eine persönliche Entfremdung passiert, das Selbst vielleicht immer mehr verloren geht und schlimmstenfalls das Selbstvertrauen stark erschüttert wird. Das macht Menschen manipulierbar und krank . Danke Tassilo für deine lebendige Schilderung, die hoffentlich noch viele Menschen erreicht und mutig macht für Veränderung. Herzliche Grüße Diana

  • Heike sagt:

    Hallo Tassilo,
    durch Zufall bin ich auf deinen Beitrag gestoßen und ich muss selbstkritisch eingestehen: es stimmt… Bei meinem ersten Kind folgte jedem Pups, den es gelassen hat ein Freudentanz von mir…, jedes „Fehlverhalten“ wurde getadelt…(ich war 23, unerfahren und ja: blöd…) Mein drittes Kind folgte nach 13 Jahren, und viel Erfahrung und Weiterbildung meinerseits. Es ruht in sich, geht tiefenentspannt durchs Leben, einfach wunderbar. Das erste Kind ist jetzt fast 30 J., auch wunderbar, aber ruhelos und nervös und ja, total abhängig vom Urteil anderer und ständig überlastet. Er erkennt seine Grenzen nicht. Ich habe Angst um ihn, um seine Gesundheit. Kann man JETZT noch etwas tun?
    Liebe Grüße
    Heike

    • Tassilo sagt:

      Liebe Heike, vielen Dank für dein Kommentar und deine Offenheit. Ja, du kannst etwas tun. In einem ungestörten Setting vielleicht 60 Min. mit ihm ein Gespräch führen, wo du zunächst sagst, wie es dir mit deinem Verhalten rückblickend geht und was du ihm gerne mitgegeben hättest, was du damals nicht konntest und was das heute für ein tiefes Bedauern in dir gibt. Anschließend fragst du ihn, wie es ihm heute im Rückblick mit deiner Erziehung geht, was er vielleicht jetzt auch noch von dir braucht, dass du ihm nochmal etwas erklärst, Verantwortung für etwas übernimmst, etc. Du kannst ihm deinen Segen aussprechen und ihn unterstützen, dass er sich von einer Außenzentrierung in eine innere Zentrierung begibt. „Steven Covey: 7 Wege zur Effektivität“
      LG Tassilo

  • Michael sagt:

    Hi Tassilo,

    als ein erster Schritt sehe ich das genauso.

    Du hast aber ein in meine Augen wesentliches Element weggelassen, wie es im GFK Umfeld leider oft passiert.
    Deiner Ausführung suggeriert eine methodisches Vorgehen, es klingt nach „GFK Methode“ anstatt nach empathischer Haltung. Als Methode bringt die GFK schon einiges, berührt aber nicht wirklich den Kern der Sache, wenn wir uns nicht in eine tiefere empathische Haltung begeben.

    Wie du erwähnst hast, tendieren (vor allem GFK geschulte) Erwachsene öfter mal dazu „empathisch auf das Kind einzureden“, und auch wenn sie im Prinzip schöne und unvergiftete Wertschätzung oder Beobachtung teilen, kann es beim Kind nicht landen, obwohl sie alles „richtig“ machen.

    Ja warum?
    Was fehlt ist der Aspekt der Bindung und der Präsenz mit dem Kind. Ein authentisches absichtsloses Interesse, dass wir uns wirklich Zeit nehmen und präsent sind kann nicht ersetzt werden durch die „richtigen Sätze“, das „richtige Verhalten“ etc.
    Die Authentizität können wir (leider) nicht einfach machen, sondert es stellt uns die Frage, ob ich wirklich mitbekommen will was in dem Augenblick passiert (und das kann zuweilen auch unangenehm werden, da ich dann merken könnte, wie erschöpft, traurig, hilflos, etc. ich eigentlich bin)

    So weit mal

    • Tassilo sagt:

      Hallo Michael, vielen Dank für das ergänzen, da bin ich ganz bei dir! Herzliche Grüße
      Tassilo

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